Cincinnati Bengals

Im Jahre 1966, beschloss die NFL und AFL miteinander zu fusionieren. Eine Bedingung der AFL war es ein neues Franchise zu Gründen, um auf die gleiche Anzahl der Teams zu kommen. Im Jahre 1967 traf sich eine Investorengruppe, geführt von Paul Brown, um ein neues Team zu Gründen. Da es zwischen 1937 und 1942 bereits ein Team Namens „Cincinnati Bengals“ gab, traf man die Entscheidung, wieder ein Team in Cincinnati zu gründen und sie nach dem Vorgängerteam zu benennen. Ein weiterer Grund für den Namen war, dass es in der Stadt einen Zoo gibt. Zu dieser Zeit lebte dort ein sehr seltener weißer Bengalischer Tiger.

Die erste Saison                     

In ihrer ersten Saison hatten die Bengals eine Sieg-Niederlage-Bilanz von 4 Siegen und 11 Niederlagen. Der beste Spieler in dieser Saison war der Rookie Runningback Paul Robinson.
Robinson lief für 1.034 Yards und wurde am Ende der Saison zum „Rookie of the Year“ der AFL ausgezeichnet. Der damalige Headcoach Paul Brown entwickelte eine Draftstrategie, die gezielt überdurchschnittlich Intelligente Spieler in die NFL holen sollte. Dadurch konnten sich der Hedcoach auf Reaktion und Spielverständnis, sowie auf die schnelle Umsetzung der Plays fokusieren.

Die Bengals schafften es in den 70er Jahren drei Mal in die Playoffs, konnten aber keines der Spiele für sich entscheiden. In den 80er sah dies ganz anders aus. Man stand zwei Mal im Super Bowl, verlor diese aber gegen die San Francisco 49ers.
Als 1999 Paul Brown, der damalige Besitzer der Cincinnati Bengals verstarb, überließ er seinem Sohn Mike Brown das Team. Ab hier lief es sportlich nicht gut für sein Team. 14 Jahre in Folge schaffte man keine Positive Bilanz zu erspielen. Ein erster Aufwärtstrend war nach der Verpflichtung von Headcoach Marvin Lewis zu erkennen. Zudem konnten die Bengals im NFL Draft 2003 mit Carson Palmer einen echten Franchise Quaterback verpflichten. So gelang es die Siegesquote wieder auf 50% zu heben und sich für die Playoffs zu qualifizieren.

Der Negativ Rekord                        

2014 schafften es die Bengals mit Quaterback Andy Dalton, sich zum vierten Mal in Folge für die Playoffs zu qualifizieren. Allerdings hat keine Mannschaft der Bengals seit 1990 ein Playoff Spiel gewonnen. 2015 gelang den Bengals der beste Saisonstart der Vereinsgeschichte. Mit acht siegen aus den ersten acht spielen, führte das Team von Coach Lewis die AFC North an. Nachdem die zweite Saisonhälfte nicht den gleichen Verlauf annahm, wie die erste Hälfte, konnte man sich trotzdem zum fünften Mal in Folge für die Playoffs qualifizieren und gewann die AFC North. Im Auftaktspiel der Playoffs musste Marvin Lewis auf seinen Starting Quaterback Andy Dalton verzichten, der sich den rechten Daumen gebrochen hatte. Durch ein spätes Fieldgoal verloren die Bengals gegen die Pittsburgh Steelers ihr fünftes Playoff Spiel in Folge. Damit stellten die Bengals einen neuen NFL Rekord auf.

Die Team Statistik

Saison: 54

Spiele Gesamt : 820

Siege: 363

Playoff Spiele: 19

Playoff Siege: 5

Playoff Niederlagen: 14

Super Bowl-Siege: 0

Rekorde der Spieler

Offense

Meisten Spiele: Ken Riley (207)

Geworfene Yards: Ken Anderson (32.838)

Geworfene Touchdowns: Andy Dalton (204)

Erlaufene Yards: Cory Dillion (8.061)

Erlaufene Touchdowns: Pete Johnson (64) 

Gefangene Yards: Chad Johnson (10.783)

Gefangene Touchdowns: Chad Johnson (66)

 

Defense

Interceptions: Ken Riley (65)

Forced Fumble: Carlos Dunlap (20)

Sacks: Carlos Dunlap (82,5) 

Tackles: Tim Krumrie (1.008)

Kick-Off Return 

Meisten Returns: Termaine Mack (146)

Return Touchdowns: Termaine Mack (2)

Return Yards: Termaine Mack (3.583) 

Punt Return 

Meisten Returns: Brandon Tate (153)

Return Touchdowns: Lamar Parrish (4) 

Return Yards: Brandon Tate (1411)

PAT&FG

Meisten FG: Jim Breech (225)

Meisten PAT: Jim Breech (494)

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